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Hat der Schweizer eigentlich auch Rechte?
  Mai 2005
Reaktion zum Artikel“ Asylsuchende in Ausschaffungshaft“ vom Samstag, 26.03.05 im Tagblatt  
Autor: Patrick Bischof  

Das darf ja wohl nicht wahr sein, was in diesem Artikel steht. 523 Asylsuchende, die im Kanton Waadt in Ausschaffungshaft stehen und auf die Zwangsvollstreckung warten, müssen sich nur ein bisschen daneben benehmen oder sich heftig gegen die Ausschaffung wehren und als Quittung erhalten diese renitenten Personen gleich einen Extraflug in ihr Heimatland. Genauer gesagt handelt es sich um 2 Brüder aus Serbien-Montenegro, die aus besagtem Grund in einem eigenen Flugzeug abtransportiert werden sollen. Wenn ich mir die Rechnung mache mit all denjenigen, die noch ausgeschafft werden müssen und die bestimmt auch nicht voller Freude ihre Heimreise antreten, dann muss ich mich allen Ernstes fragen: Haben wir Schweizer in unserem eigenen Land eigentlich auch noch Rechte? Wo bleiben die ewigen Schreihälse, die sogleich zur Stelle sind, wenn mal ein Scheinasylant bei etwas kühleren Temperaturen mit einem NEE (Nichteintretensentscheid) auf der Strasse steht und die Behörde Mühe damit bekundet, einem Abgewiesenen immer noch Zückerchen anzubieten? Schweizer Polizisten müssen sich von diesen Personen beschimpfen, bespucken oder schlagen lassen und dürfen sich nicht mal wehren, sonst haben sie gleich einen Prozess am Hals. Wo kommen wir denn eigentlich hin, wenn jeder Fremde sich in diesem Land austoben kann und ständig Personen oder Organisationen im Rücken weiss, die ihn sogar noch unterstützen wie neuerdings auch die Kirchen. Ich möchte mal an den gesunden Menschenverstand dieser falschen Samariter appelieren und ihnen unmissverständlich zu verstehen geben, dass auch wir Schweizer im eigenen Lande Rechte haben. Es kann doch nicht sein, dass in Zukunft womöglich noch pro Person ein Flugzeug zur Verfügung gestellt werden muss für deren Rückkehr. Es gibt ein einfaches Rezept: Wenn sich jemand wie ein wildes Tier benimmt, dann soll er auch wie ein solches behandelt werden. Meines Wissens werden solche Lebewesen in Containern mit Gitterstäben versehen transportiert und es haben sogar noch mehr als nur 2 Stück davon Platz. Im weiteren sind Menschenrechte für Menschen vorgesehen und davon sind wilde Tiere ebenfalls ausgeschlossen.

Bischof Patrick
Weidackerstr. 12
9245 Oberbüren

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