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Feedback zum Salzkorn (Tagblatt vom 07.04.08.) / GFH
  07.04.2008
Autor: Marcel Hegelbach  

Geschätzte Redaktion, geschätzter Herr GFH

In Ihrem Salzkorn vom Montag 07.04. vergleichen sie die SVP mit der nationalistischen Bewegung nach dem 1. Weltkrieg in Deutschland. Wir alle kennen das Ergebnis und schämen uns solcher Machenschaften. Der direkte Vergleich mit der SVP finde ich als deren Mitglied mehr als verletzend.

Ich sehe bei Gradlinigkeit und deren Einhaltung von Versprechen absolut keine revolutionären Ansätze. An welchen Grundlagen wir, die SVP rütteln, scheint mir auch unklar. Es wurde klar und unmissverständlich erklärt, wenn unser Bundesrat Chr. Blocher abgewählt wird, gehen wir in die Opposition, dass haben die schweizerischen Delegierten der SVP beschlossen. So gilt dieser Beschluss als Auftrag an den Vorstand der SVP welche diesen jetzt, nach der Abwahl umsetzt. Jedoch haben sich christliche linke und soziale zusammen getan und mit dem von uns vorhergesagten Geheimplan unseren Bundesrat Chr. Blocher abgewählt und damit die Verantwortung unserer Gradlinigkeit jetzt zu verantworten, respektive zu tragen.

Was ist falsch daran, wenn wir unser Versprechen jetzt umsetzen. Die gewählte Bundesrätin hat diesen Beschluss gekannt, hat uns mehrmals hintergangen und will jetzt von alledem nichts mehr wissen? Gehen sie doch die Sache einmal aus einer anderen Perspektive an, ohne Vorbehalte, sachlich und nüchtern und bitte ohne Vergleiche mit dem deutschen Nationalsozialismus. Denn dieser Vergleich ist nun wirklich verletzend, beschämend und entbehrt jeder Logik, respektive Grundhaltung.

Mit freundlichem Gruss
Marcel Hegelbach

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Die SVP soll die Politik in der St. Galler Regierung mitgestalten
  6. April 2008
Autor: Bruno Näf  

Die SVP ist bei den Kantonsratswahlen als unbestrittene Wahlsiegerin hervorgegangen. Nun ist es nach meiner Meinung angebracht, dass die SVP mit einem Regierungsrat auch die Politik in der Regierung unseres Kantons mitgestalten kann.

Stefan Kölliker hat im ersten Wahlgang ein hervorragendes Wahlergebnis erreicht. Der 37-jährige Treuhänder lag mit 41'609 Stimmen klar an der Spitze aller sieben Neukandidierenden. Die SVP will nun als wählerstärkste Partei auch in die Regierung einziehen. Wenn das Konkordanzsystem funktionieren soll, muss die SVP als starke Fraktion in den Regierungsrat eingebunden werden. Die politische Ausrichtung der SVP ist konsequent, klar und bürgerlich.

Der neu gewählte Kantonsrat Stefan Kölliker ist ein Politiker aus einer jungen und dynamischen Generation. Ich bin überzeugt, dass Kölliker in der St. Galler Regierung eine verantwortungsvolle, bürgerliche Politik betreiben wird. Aus zahlreichen persönlichen Gesprächen mit dem SVP-Regierungsratskandidat weiss ich, dass er mit Überzeugung den Mittelstand vertreten, fördern und stützen will. Der engagierte Treuhänder und Unternehmensberater setzt sich für Frauen und Männer ein, die ihre Selbstverantwortung wahrnehmen und für sich selbst und ihre Familien sorgen, ohne vom Staat immer mehr Leistungen zu fordern. Kölliker bekämpft neue Steuern, Abgaben und Gebühren konsequent und setzt sich vehement für tiefere Steuern und wirtschaftliche Standortvorteile in unserem Kanton ein.

Tatsache ist, dass der Kanton St. Gallen für die Durchsetzung einer bürgerlichen Politik auch in der Regierung vertreten sein soll. Die SVP ist wirtschaftsorientiert, lässt sich nicht auf faule Kompromisse ein und politisiert klar bürgerlich. Der Name Stefan Kölliker steht für eine Reduktion der Staatsquote, ein leistungsorientiertes Bildungswesen, für eine schlanke Verwaltung, mehr Sicherheit sowie gegen Asylrechtsmissbrauch und Ausländerkriminalität.

Stefan Kölliker ist ein erfahrener Finanzfachmann, er versteht das moderne Bildungswesen aus der Praxis und befasst sich selbstverständlich seit Jahren intensiv mit allen anderen wichtigen politischen Angelegenheiten. Er ist dynamisch, kompetent und teamfähig. Deshalb wähle ich am 4. Mai 2008 Stefan Kölliker in den Regierungsrat des Kantons St. Gallen.

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28% unsere Zahl, unser Wahlkreis!
  24. März 2008
Ein Sieg, ein Erfolg, herzlichen Dank!  
Autor: von Marcel Hegelbach  

Geschätzte Mitglieder und Sympathisanten der SVP Kreispartei Wil

Als Präsident der nun wählerstärksten Partei in unserem Wahlkreis, freut es mich ausserordentlich mich bei Euch für die fulminante Unterstützung zu bedanken! Es scheint als haben wir unsere Aufgaben in den vergangenen vier Jahren gemacht!
Wir sind um 5 % auf 28 % Wähleranteil gestiegen. Wir sind die stärkste Partei in unserem Wahlkreis und haben das uns gesteckte Ziel von 6 Kantonsratssitzen voll erreicht. Ein Sieg, ein Erfolg den es nicht zuletzt auch Euch unseren Mitgliedern und Sympathisanten zu verdanken gilt. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Nun gilt es vorwärts zu schauen und uns den kommenden Herausforderungen zu stellen. Gewinnen ist schön, damit umzugehen etwas anderes. Ruhen wir uns auf unserem Sieg nicht aus, packen wir es an und nehmen wir den Schwung mit! Es gilt nun im zweiten Wahlgang unseren RR- Kandidaten Stefan Kölliker tatkräftig zu unterstützen und dann später im September auch auf regionaler Ebene zu gewinnen.
In diesem Sinne, einen tollen Wochenanfang, nochmals herzlichen Dank,

Mit freundlichem Gruss
Marcel Hegelbach, Präsident SVP Kreispartei Wil

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Schluss mit Doppelbesteuerung - mehr Freiheit für Firmeninhaber
  21. Februar 2008
Autor: Bruno Näf  

Die Unternehmenssteuerreform II will die steuerlichen Rahmenbedingungen für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) verbessern. Entscheide in Unternehmen sollen von steuerlichen Zwängen befreit werden und mit finanziell verkraftbaren Reformen soll Wachstum gefördert und die Beschäftigung erhöht werden. Bis heute werden echte Unternehmer, Inhaberinnen und Inhaber von KMU steuerlich stark benachteiligt: Hart erarbeitete Gewinne bei den AG’s und GmbH’s werden massiv doppelt besteuert. Zudem erschwert das geltende Gesetz den Generationenwechsel in den Betrieben stark. Gleichzeitig werden wichtige Neuausrichtungen in zukunftsträchtige Gebiete oftmals verhindert.

 

Starke KMU sind das Herz der Wirtschaft

Durch die KMU-Steuerreform werden steuerliche Ungerechtigkeiten beseitigt. Sie bewirkt Entlastungen sowohl bei den Bundes- als auch bei den Kantonssteuern.  Ich bin überzeugt, dass dies insofern wichtig ist, als dass in der Schweiz rund 300'000 KMU’s zwei Millionen Menschen beschäftigen, was mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen entspricht. Diese Firmen sollen von der Unternehmenssteuerreform II profitieren, über die wir am 24. Februar abstimmen.

 

Doppelbesteuerung mildern

Unternehmen müssen ihren Gewinn versteuern. Und wenn sie ihn als Dividenden an die Aktionäre ausschütten, werden vom gleichen Geld nochmals Steuern fällig. Diese doppelte Belastung ist in Europa einmalig und soll endlich gemildert werden. Künftig müssten die Aktionäre, die mindestens zehn Prozent der Aktien halten, nur noch 60 Prozent des an sie ausgeschütteten Gewinns versteuern. Befinden sich die Aktien im Geschäftsvermögen, sogar nur 50 Prozent. Auch andere Steuern werden für KMU verringert. Und zwar mit dem Ziel, Geschäftsübergaben nicht zu behindern und Innovationen zu fördern.

 

Investition in die Zukunft

Es ist richtig, dass dem Bund mit der KMU-Steuerreform rund 80 Millionen Franken verloren gehen. Die Beseitigung der Steuernachteile für KMU, Gewerbe und Landwirtschaft stärkt die ganze Wirtschaft. Die KMU-Steuerreform fördert Unternehmertum und schafft Anreize für Investitionen. Das bringt Wachstum und führt letztlich auch zu höheren Einnahmen für Bund, Kantone und Sozialversicherungen. Dank gestärkten Unternehmen werden zudem neue Arbeitsplätze geschaffen und Lehrstellen gesichert. Ich bin überzeugt, dass mit diesem Wachstum die zu erwartenden Ausfälle in den nächsten Jahren mehr als wettgemacht werden können.

 

Die Unternehmenssteuerreform II vereinfacht organisatorische und erleichtert wirtschaftliche Veränderungen für Personenunternehmen und reduziert gleichzeitig die substanzzehrende steuerliche Belastung des Gesellschaftskapitals. Wer KMU fördern will, sagt am 24. Februar Ja zum Unternehmenssteuerreformgesetz II.

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Was bringt der interreligiöse Dialog?
  7. Februar 2008
Autor: Hans Rudolf Keller, Ortsparteipräsident SVP Wil  

Nun sind wir auch in Wil schon so weit, dass man nicht mehr beliebte alte Bräuche praktizieren darf, ohne massiv bedroht zu werden. Am Fastnachtssonntag musste in letzter Minute das Minarett vom „Nörgeli“-Wagen abmontiert werden, weil sich offenbar einige Muslime daran gestört haben, dass es zusammen mit dem Nörgeli verbrannt werden sollte.

 

Ausgerechnet der Hauptorganisator der Dialogrunde zwischen Christen und Muslimen wurde die indirekte Zielscheibe  der religiösen Fanatiker, obwohl doch der vielgelobte Dialog gerade solche Vorkommnisse vermeiden sollte. Leute, die nur schon wegen eines Fastnachts-Spasses bereit sind, massive Drohungen auszusprechen sind wohl noch zu ganz anderen Sachen fähig.

 

Einmal mehr wird man in der Schweiz von Wil hören und zwar nicht in Bezug auf die schöne Altstadt wie das noch vor einigen Jahren der Fall war, sondern wieder mit Negativschlagzeilen. Nach der Kriminalität werden wir wohl jetzt auch noch mit religiösem Fanatismus in Verbindung gebracht werden. 

 

Die Vorkommnisse am Fastnachtssonntag  werden ein politisches Nachspiel haben und die SVP-Fraktion im Gemeinderat wird einen parlamentarischen Vorstoss zum Thema einreichen mit welchem sie dem Stadtrat eine Anzahl konkreter Fragen stellt.

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