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Falsche Steuerpolitik
  19. März 2010
Autor: Bruno Dudli  

Ich darf Kantonsrätin Barbara Gysi (SP) wie folgt zitieren: „Die falsche Steuerpolitik der Bürgerlichen hat den Kanton St. Gallen an den Rand des Abgrunds gebracht. Es droht der finanzielle Absturz.“ Weiter: „Die bürgerliche Steuerpolitik der letzten Jahre kannte nur eine Maxime: Im Steuerwettbewerb Ränge gut machen. Die beschlossenen Steuererleichterungen bescheren dem Kanton mittlerweile einen jährlichen Steuerausfall von 450 Millionen Franken. Zwar werden dadurch auch mittlere und tiefere Einkommen ein wenig entlastet, insbesondere für Familien reduziert sich die Belastung. Aber am meisten profitiert, wer einige hunderttausend Franken verdient, ein grosses Vermögen hat, eine teure Liegenschaft besitzt oder dessen Unternehmen hohe Gewinne abwirft.“

Ist es aber nicht so, dass finanzielle Abstürze ausnahmslos auf überbordenden Ausgaben basieren? Und hier schlägt die SP stets mit der grossen Kelle an! Aber selbstverständlich verteilt man nur fremde (Steuer-)Gelder.

Vielleicht ist es noch nicht allen aufgefallen: In der Schweiz kennt man progressive Steuern. Erläuterung:

Bei einer progressiven Einkommenssteuer wird der Steuersatz immer höher, je mehr das Einkommen ansteigt. Resultat: Hat man ein doppelt so grosses Einkommen wie sein Nachbar, so muss man mehr als das Doppelte an Einkommensteuer bezahlen als sein Nachbar. Der Gutbetuchte bezahlt also nicht nur real, sondern auch prozentual wesentlich mehr Steuern.

Wenn nun die Steuern sinken, so sinken nach gesundem Menschenverstand auch die progressiven Steuern progressiv. Es kann ja nicht sein, dass Besserverdienende progressive (d.h. überproportionale) Steuern entrichten, bei Steuersenkungen die vorweg zur Anwendung gelangte Progression aber nicht mehr gelten soll! Oder soll jemand, der bislang CHF 1'000.00 Steuern bezahlt hat, neu nur noch CHF 500.00 (somit noch die Hälfte) entrichten; im Vergleich dazu soll jemand, der bislang CHF 100'000.00 hingeblättert hat, neu „nur“ noch CHF 99'500.00 (also ein halbes Prozent weniger) bezahlen?

Wenn die SP nun möchte, dass alle in gleichem Masse von Steuersenkungen profitieren, dann müssen wir weg von den progressiven, hin zu den proportionalen Steuern. Aber das möchte die SP erst recht nicht! Oder?

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Rentensenkung ist unnötig
  16. Februar 2010
Autor: Marcel Hegelbach  

Im Jahr 2003 hat das Parlament beschlossen, den Umwandlungssatz bis ins Jahr 2014 schrittweise von 7,2 auf 6,8 Prozent zu senken. Damit wurde der höheren Lebenserwartung der Versicherten Rechnung getragen. Seither ist die Lebenserwartung nicht wesentlich gestiegen, es gibt daher keinen Grund für eine erneute Gesetzesänderung. Treibende Kräfte hinter den Rentensenkungen sind die Versicherungen. Sie machen Milliardengewinne mit der beruflichen Vorsorge. Sogar 2008 als die Börsenkurse ins Bodenlose fielen haben noch mehr als die Hälfte der Versicherungen, die im BVG-Geschäft tätig sind, Geld verdient. Das ist der offensichtlichste Beweis, dass der aktuelle Umwandlungssatz nicht zu hoch ist.
 
Erstaunlich ist auch: Versicherungen locken Aktionäre mit Versprechungen von hohen Eigenkapitalrenditen. Satte 16 Prozent Eigenkapitalrendite ist zum Beispiel das erklärte Ziel der Zürich Financial. Für die Sparguthaben wollen die Versicherungen langfristig nicht einmal 4 Prozent garantieren können. Das passt ganz offensichtlich nicht zusammen! Die unnötige Rentensenkung untergräbt das Vertrauen in die Pensionskassen. Unter Umständen werden die Versicherungsgesellschaften ohne Senkung des Umwandlungssatzes nicht mehr Milliardengewinne machen können, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war. Ist aber nicht so schlimm, denn davon haben wir als Versicherungsnehmer ja eh nichts mitbekommen.

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Erinnern Sie sich...?
  16. Dezember 2009
Autor: Bruno Dudli  

Erinnern Sie sich, wie dem Volk vor wenigen Monaten der Weg zur Sanierung der IV schmackhaft gemacht wurde? Man müsse - nebst anderen kostentreibenden Massnahmen - die AHV um fünf Milliarden Franken erleichtern. Die Mehrheit des Schweizer Volkes glaubte der Mitte-Links-Allianz in blauäugiger Art und Weise.

Doch das zweite blaue Auge folgt sogleich! Heute, knapp drei Monate nach der Steuererhöhungsabstimmung sagt das gleiche Bundes-Bern: Der zuvor zu Gunsten der IV geplünderten AHV müssten - damit diese nicht kollabiere - dringend sechs bis neun Milliarden Franken zugeführt werden.

Aha, ein weiteres Mal hinterging die Mitte-Links-Allianz das Schweizervolk. Diesen Machenschaften ist anlässlich inskünftiger Wahlen das Handwerk zu legen!

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17 Christliche Missionare in Marokko verhaftet
  16. Dezember 2009
Autor: Bruno Dudli  

Im islamisch beherrschten Marokko (99.8 % der Marokkaner sind Moslems) ist ein Schweizer sowie 16 weitere Personen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, das Evangelium verbreitet zu haben.

Die marokkanischen/islamischen Sicherheitskräfte hätten eingegriffen, nachdem es "Informationen über evangelikale Missionsbestrebungen" gegeben habe. Diese Missionsbestrebungen hätten die "religiösen Werte des Königreichs" in Gefahr bringen können.

Aber niemand protestiert. Man stelle sich vor, die Schweiz würde mit Moslems so umgehen. Man misst nun mal mit verschiedenen Ellbogenlängen, leider.

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Schweinegrippe-Impfung
  30. November 2009
Autor: Bruno Dudli  

Gedanken zum Interview des "St. Galler Tagblatts" mit Gaudenz Bachmann „Es wird viel Unsinn erzählt“ vom 27.11.09

Wahrhaftig, es wird viel Unsinn erzählt über die Schweinegrippeimpfung. Aber auch interessante Fakten werden oft totgeschwiegen:

Angeblich, so der amerikanische Präsident Obama, ist die Schweinegrippe sehr gefährlich. Alle Amerikaner sollen sich impfen lassen. Auf allen amerikanischen Fernsehsendern laufen derzeit kurze Spots, in denen der amerikanische Präsident die Bürger dazu auffordert, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schürt mit zusätzlichen Spots die Angst vieler Menschen vor dem angeblich so gefahrvollen Virus. Nun wurde bekannt, dass Obama seine eigenen Kinder auf keinen Fall gegen die Scheinegrippe impfen lässt. Die Impfseren hält er für viel zu gefährlich. „No, we can’t“, sagt Obama. Obamas Presssesprecher hat das inzwischen bestätigt. Weiters hat Präsident Obama bzw. das US-Gesundheitsministerium im August 2009 einen Erlass unterzeichnet, der den Herstellern von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe vollständige rechtliche Immunität bei allen Strafverfahren garantiert, die im Zusammenhang mit neuen Schweinegrippe-Impfstoffen angestrengt werden könnten! Wer also an einer Schweinegrippeimpfung erkrankt oder gar stirbt, hat „Pech“ gehabt. Das Verhalten des US-Präsidenten Obama, dem US-Gesundheitsministerium und der sich ihre Hände in Unschuld waschenden Impfindustrie ist höchst bedenklich und zeigt unmissverständlich auf, dass sich sowohl die Behörden als auch die Impfindustrie nicht wirklich im Klaren sind über die Gefahren der Schweinegrippeimpfung.

Angesichts dieser Tatsachen ist die Aussage des Mediziners Gaudenz Bachmann „Wer die Impfstoffe für zu wenig erprobt hält, kennt oft nicht alle Fakten“ reiner Sarkasmus.

Die Schweinegrippe ist eine Medien- und Pharma-Pandemie! Epidemien erkennt man an der raschen Ausbreitung, der leichten Ansteckung, der grossen Zahl von Opfern und der Gefährlichkeit der Krankheit. Laut Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) hat die Schweinegrippe 2009 keine dieser Charakteristika: Vom „Ausbruch" am 24. April bis zum 4. August 2009 sind laut Internetseite der WHO 162380 Menschen erkrankt und 1154 an der Schweinegrippe gestorben. Ebenfalls laut WHO sterben aber jährlich an der normalen Grippe bis zu 500000 Menschen, d.h. einer pro Minute und das ist keine Epidemie!

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