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Konstruktive Politik von Wendehälsen
  16. September 2016
Autor: Bruno Dudli  

Die aktuellsten Verlautbarungen erwecken den Eindruck, dass etwelche Bundesparlamentarier die vom Volk gutgeheissene Masseneinwanderungs-Initiative - welche einen rechtsgültigen und rechtsverbindlichen Bestandteil der Bundesverfassung darstellt - pflichtbewusst umzusetzen gedenken. Nur sind wir es uns leider gewohnt, von reichlich profilierungssüchtigen, machterhabenen Wendehälsen an der Nase herumgeführt zu werden, welche es bevorzugen, sich wie Windfahnen stets auf die Seite der sich abzeichnenden Gewinner zu schlagen.

Die Nationalräte Gerhard Pfister/CVP und Ruth Humbel/CVP sind Teil jener an der Demokratie sägenden Saboteure, welche sich noch vor wenigen Tagen als Mitglied der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates (SPK) kaltschnäuzig für eine praktisch wirkungslose (Nicht-)Umsetzung des obgenannten Verfassungsartikels einsetzten und somit den Volksentscheid mit Füssen traten sowie die Vertreter der SVP im Regen stehen liessen. Der gegen den Willen der SVP-Vertreter verfasste SPK-Entwurf enthält keinen Inländervorrang, sondern lediglich eine - heute ohnehin bereits mehrheitlich praktizierte - fakultative Stellenmeldepflicht, welche allerdings - man staune - neu erst bei Erreichen eines bestimmten Schwellenwerts eingeführt werden kann. Der SPK-Entwurf enthält auch keine Höchstzahlen und Kontingente. Diese Punkte wurden von der Mitte-Links-Mehrheit bewusst und gezielt aus der Vorlage herausgestrichen. So ist der Mehrheitsentscheid der SPK so gut wie wirkungslos, gar kontraproduktiv. Jetzt - nur Tage später - weibeln die vorgenannten Nationalräte an vorderster Front für eine härtere Linie bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative - ganz im Sinne des Volksentscheids und der SVP. Wetten, der CVP-Slalomkurs setzt sich fort! Ist das konstruktive Politik? Soll man solchen Wendehälsen Vertrauen schenken?        

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HarmoS-Abstimmung
  9. August 2016
Autor: Bruno Dudli  

Die Diskussion über die Abstimmungsvorlage "Ja zum Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat " vom 25. September 2016 ist lanciert.

Derzeit wird im Kanton St. Gallen ab der 3. bis zur 8. Klasse die englische, ab der 5. bis zur 7. Klasse die französische Sprache flächendeckend unterrichtet, d.h. in den beiden letzten Jahren der obligatorischen Volksschule werden Realschüler vom Französischunterricht befreit; bezüglich der englischen Sprache werden Realschüler im letzten Schuljahr entlastet.

Offensichtlich hat der Kanton Einsicht und Erbarmen, etwas "schwächere" Oberstufenschüler von unnötigem Ballast zu befreien. Demgegenüber erliess der Erziehungsrat kürzlich die Weisung, in der Primarschule flächendeckend zwei zusätzliche Differenzierungslektionen zur Stärkung des Französischunterrichts einzusetzen.

Aus diesen beiden Gegebenheiten schliesse ich folgendes:
1. Der Kanton hat erkannt, dass der Englisch- und insbesondere der Französischunterricht eine Schere unter den Schülern öffnet, daher die zusätzlichen Differenzierungslektionen. Offensichtlich führte der Fremdsprachenunterricht in den Primarschulen nicht zu den erhofften Resultaten; viele Schüler sind breits in der Primarschule überfordert und verlieren dadurch ihre Lernmotivation.
2. Der Kanton hat offensichtlich auch erkannt, dass es wenig Sinn macht, Realschüler auch noch in der Oberstufe mit Fremdsprachenunterricht zu plagen.
Das Erlernen von Fremdsprachen bedarf sattelfester Grundlagen in der eigentlichen Unterrichtssprache, im Kanton St. Gallen sohin der deutschen Sprache. HarmoS fokussiert bereits zu einem Zeitpunkt auf den Fremdsprachenunterricht (ab einem Alter von 8 Jahren), in welchem nahezu kein Kind allein der Unterrichtssprache wirklich mächtig ist.
HarmoS überfordert viele Schüler. Um sich von diesen Fremdsprachen-Fesseln zu befreien und die Zuständigkeit im Bildungswesen zurück in den Kanton St. Gallen zu holen, bedarf es dem Ausstieg aus dem HarmoS-Konkordat und somit einem Ja zur Einheitsinitiative.

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Halbwahrheiten und Augenwischerei
  14. April 2016
Autor: Bruno Dudli  

Wie das Staatssekretariat für Migration SEM heute vermeldet, wurden in der Schweiz im ersten Quartal dieses Jahres rund 45 % weniger Asylgesuche eingereicht als im letzten Quartal des Vorjahres. Diese Mitteilung hinterlässt den Eindruck, die Asylproblematik löse sich allmählich in Luft auf. Ein vertiefter Blick in die Statistik des SEM-Quartalsberichts bringt die Halbwahrheit jedoch ans Tageslicht: Vergleicht man die aktuellsten Daten des ersten Quartals 2016 mit jenen des ersten Quartals 2015, reibt man sich ob der behördlichen Augenwischerei erstaunt die Augen. So haben die Asylgesuche nicht abgenommen, sondern sie nahmen um 85,2 % zu! Angesichts dieses offensichtlichen Täuschungsmanövers ist die Bevölkerung gut beraten, die Änderung des Aslygesetzes - über welche am 5. Juni 2016 abgestimmt wird - mit einem klaren Nein zur Überarbeitung an den Absender zurückzuschicken.

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Irreführung durch die Initiativgegner
  14. Februar 2016
Autor: Bruno Dudli  

"Die Durchsetzungsinitiative nütze bei sexueller Belästigung und einfachem Diebstahl nichts". Mit solchen Aussagen versuchen Exponenten des Nein-Komitees, die Bevölkerung zu verunsichern. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch eine Unehrlichkeit in kaum zu überbietender Weise dar. Sind es nicht vornehmlich die Exponenten des Nein-Komitees, welche sich partout weigern, den Volksentscheid zur Ausschaffungsinitiative umzusetzen, indem sie auftragswidrig den von Volk und Ständen verworfenen Gegenentwurf als Basis für die Gesetzgebung verwendeten?

Warum setzten sich die Exponenten des Nein-Komitees nicht dafür ein, das Gesetz mit jenen Tatbeständen zu ergänzen, wie sie es im Sinne ihres eingangs erwähnten Zitats bemängeln? Der Versuch, das Volk mit einer derartigen Scheinheiligkeit auf die falsche Fährte zu locken, zeugt von einer boshaften, das Volk für unmündig und dumm haltenden Dreistigkeit.

Zur Klarstellung: Die Durchsetzungsinitiative sieht den Landesverweis bei einer rechtskräftigen Verteilung aufgrund z.B. sexueller Nötigung, Vergewaltigung, Schändung und Raub vor.

Wollen die Initiativ-Gegner etwa weiter gehen und sexuelle Belästigung sowie einfachen Diebstahl als Ausschaffungsgrund einführen? Sie hätten fünf Jahre Zeit gehabt, dies gesetzlich so zu regeln, taten es aber nicht! Und warum setzen sich diese Damen und Herren nicht im Sinne der Durchsetzungsinitiative ein, dass Vergewaltigung, Schändung und Raub zur Ausschaffung führt?

Alle Ausländer, die sich an unsere Regeln und Gesetze halten, profitieren von der klaren Regelung der Durchsetzungsinitiative. Daher ein klares Ja zur Durchsetzungsinitiative.

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Grundrechte
  12. Februar 2016
Autor: Bruno Dudli  

"Die Durchsetzungs-Initiative sei ein Schlag ins Gesicht eines jeden ehrlichen und integrierten Ausländers und soll gegen die EMRK, gegen das Schengen-Abkommen und gegen die Schweizer Verfassung (alle Menschen sind gleich 1. Kapitel, Grundrechte Art. 8) verstossen."

Wer solches behauptet, dem ist nicht zu helfen!

1. Integrierte und ehrliche Ausländer sind von der DI nicht betroffen, sonst wären sie ja nicht integriert und ehrlich! Die DI zielt lediglich auf kriminelle Ausländer ab!

2. Auch das Argument "Grundrechte" zielt zu kurz! Welche Rechte hat denn ein rechtschaffener Bürger? Hat er etwa kein Recht darauf, vor Kriminellen geschützt zu werden? Was ist höher zu werten: a) Das Recht auf Frieden und Sicherheit oder b) das Recht, kriminell zu sein und dafür nicht mal belangt zu werden?

Résumé: Es ist einfach nur Schwachsinn, Kriminelle mit jenen Grundrechten schützen zu wollen, welche sie selber in gröbster Art und Weise mit Füssen treten! Daher ein glasklares JA zur Durchsetzungs-Initiative.

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