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Zum Gedenken an Theophil Pfister
  08. August 2012
Autor: Bruno Näf  

Kurz nach seinem 70. Geburtstag ist am vergangenen Montag unser Freund Theo Pfister nach tapfer ertragener Krankheit friedlich eingeschlafen. Nebst seinem intensiven Engagement in der Ortspartei Flawil, in der Kreispartei Wil sowie in der Kantonalpartei hat Theo Pfister von 1999 bis 2011 die SVP im Nationalrat vertreten.

Er war im Nationalrat Mitglied der Finanzkommission und der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Zudem präsidierte der Fachlehrer und Informatiker die parlamentarische Gruppe Schweiz-Israel. Nach drei Amtsdauern erklärte er im vergangenen Sommer den Verzicht auf eine erneute Kandidatur.

Obwohl er als Nationalrat viele wichtige Verpflichtungen auf nationaler Ebene wahrnehmen musste, war er bei den politischen Anlässen in unserem Wahlkreis Wil sehr oft präsent. Die interessanten Ausführungen über seine politische Arbeit in Bern und die angeregten Gespräche mit dem erfahrenen Politiker bleiben uns allen in bester Erinnerung.

Der Verstorbene war damit während vielen Jahren einer der wichtigsten Repräsentanten des Wahlkreises Wil sowie unseres Kantons auf Nationaler Ebene. Seine pragmatische Sachbezogenheit, sein fundamentales Wissen und seine bescheidene sympathische Art wurden weit über die Parteigrenzen hinaus gewürdigt und geschätzt.

Wir verlieren mit Theo Pfister einen wichtigen und mutigen Kämpfer für die Anliegen unserer bürgerlichen Politik. Lieber Theo - wir werden Dich stets in bester Erinnerung mittragen. Seiner Ehefrau Anna Pfister und seiner Familie entbieten wir unser aufrichtiges Beileid.

In stiller Trauer
Bruno Näf, Jonschwil

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Michael Götte - am 29. April für Stadt und Land
  4. April 2012
Autor: SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren  

Michael Götte wird sich mit aller Kraft und von ganzem Herzen für eine bürgerliche Politik in unserem Kanton einsetzen. Ihm ist es wichtig, dass jede St.Gallerin und jeder St.Galler frei und selbstverantwortlich denken und handeln kann und die Regierung die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür bietet. Denjenigen, welche unverschuldet in Not geraten, soll geholfen werden. Der Kanton soll auch "schlank" sein und nur so sehr in das Leben seiner Bürgerinnen und Bürger eingreifen, wie es nötig ist.

Der Kanton soll zudem nur so viel ausgeben können, wie er einnimmt, so wie jeder private Haushalt, jede KMU auch. Wenn die SP weiterhin den staatlichen Leistungskatalog für Ihre Klientele ausbauen will, wird dies Schulden verursachen und wir alle büssen dies in Zukunft mit höheren Steuern. Alleinstehende, Doppelverdiener, Familien wie auch Pensionäre werden heute bereits mit hohen Steuern belastet, und genau darum wird sich Michael Götte stark für einen ausgewogenen Staatshaushalt einsetzen.

Michael Götte ist es ein grosses Anliegen, dass unser Kanton zu den wirtschaftlich erfolgreichen Kantonen der Schweiz gehört. Das Gewerbe und die Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und sichern unseren Wohlstand. Darum sind wir alle auf den Erfolg des Wirtschaftsstandortes angewiesen. Steuern und Abgaben dürfen nicht zu einer grösseren Belastung werden, die Bürokratie ist in Grenzen zu halten. Ein gesunder Steuerwettbewerb ist in unser aller Interesse, denn dies garantiert uns Arbeitsplätze in der Ostschweiz!

Ein besonderes Anliegen ist es Michael Götte auch, die Perspektive einer jungen Generation einzubringen. Als junger, mittelständischer Familienvater ist er der festen Überzeugung, dass die Familien der Grundstein für die Gesellschaft sind und ihr Leben daher erleichtert werden soll, zum Beispiel durch steuerliche Berücksichtigung. Den Vorwurf der Linken, Michael Götte sei zu jung für ein Amt als Regierungsrat, ist zu entgegnen "das ändert sich von Tag zu Tag und von Woche zu Woche". Was zählt ist die Erfahrung als Exekutivpolitiker und als Führungspersönlichkeit.

Zudem steht er für eine nachhaltige Umweltpolitik, eine offene, aber auch konsequente Migrationspolitik, eine solide Armee sowie Sicherheit und Ordnung ein. Michael Götte steht für eine tolerante Gesellschaft ein, aber wer sich nicht an die Regeln hält, soll rechtsstaatlich korrekt, aber hart angepackt werden.

Es ist Zeit für eine bürgerliche Regierung im Kanton St.Gallen. Das System, in dem die einen dauernd bezahlen und andere davon profitieren, ist zum Scheitern verurteilt.

Michael Götte wird sich mit seinen Fähigkeiten, seiner politischen Erfahrung in der Exekutive, seiner Erfahrung in der Wirtschaft, seiner Liebe zur Heimat, seiner Leidenschaft für die Politik und meiner Freude am Umgang mit Menschen für St.Gallen und für Sie einsetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Stimme für Michael Götte am 29. April 2012

SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren

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Optimale Rahmenbedingungen schaffen
  16. Mrz 2012
Autor: Bruno Dudli  

Letzten Sonntag wurde das Parlament des Kantons St. Gallen neu bestellt; hingegen der siebte Regierungsratssitz wird erst am 29. April bestimmt. Ich gratuliere allen wieder gewählten als auch allen neu gewählten Ratsmitgliedern zum Wahlerfolg und hoffe auf eine fortschrittliche Legislaturperiode, in welcher die Politik optimale Rahmenbedingungen für engagierte, eigenverantwortliche und zukunftsgerichtete Bürger und Unternehmen schafft. Sowohl das Parlament als auch die Regierung sei ermuntert, Technologien der Zukunft die zustehende Beachtung zu schenken und zu fördern.

In diesen Tagen trifft ein wasserstoffbetriebenes Kehrfahrzeug in St. Gallen ein, welches seit drei Jahren mit zunehmendem Erfolg auf Basels Strassen erprobt wurde. Es geht nun darum, das den Kinderkrankheiten entwachsene Fahrzeug weiter im Alltag zu testen, um die Einsatzerfahrungen zu vertiefen und das Alterungsverhalten der verschiedenen Komponenten zu untersuchen.

Die Schweiz als rohstoffarmes Land darf sich nicht auf wenige - noch bestehende - Erfolgsfaktoren verlassen. Denn nur ein stetes Streben nach neuen, Erfolg versprechenden Produkten und Dienstleistungen ist der Garant für hohe Lebensqualität und wirtschaftliche Stabilität. Das genannte Wasserstoffprojekt ist geradezu prädestiniert, in die Zukunft gerichtete, Erfolg versprechende und zudem die Umwelt schonende Visionen zu investieren. All dies sichert den für unser Land so wichtigen Wissensvorsprung und garantiert zumindest auf mittelfristige Sicht ausreichende Arbeitsplätze sowie Wohlstand. Es ist zu hoffen, dass das neu gewählte Parlament wie auch die Regierung des Kantons St. Gallen engagiert entsprechenden Weitblick walten lässt.

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Finanzlage
  21. Februar 2012
Autor: Bruno Dudli  

In diesen Tagen und Wochen publizieren etliche Gemeindeverwaltungen ihre Jahresrechnungen 2011. Erfreulicherweise schliessen nicht wenige Gemeinden besser ab als budgetiert; die meisten schreiben schwarze Zahlen.

Hingegen herrscht bei der Finanzlage des Kantons St. Gallen ein trübes Bild. Das stetig und markant zunehmende Ausgabenwachstum galoppiert den Mehreinnahmen davon. Der Kanton steckt mittlerweile tief in den roten Zahlen. Die Reserven schmelzen dahin und mit einem aktuellen Jahresdefizit von rund 250 Millionen Franken geht er schwierigen, ungewissen Zeiten entgegen.

Ausgewogene, intakte Finanzen bilden die Grundlage einer hohen Lebensqualität und wirtschaftlicher Stabilität. Was für jede Einzelperson und für alle privatrechtlichen Unternehmungen selbstverständlich ist, muss erst recht für den Kanton gelten. Die finanzielle Schräglage ist dringend mit Weitblick und Umsicht anzugehen. Die Ausgabenlast auf die Gemeinden abzuwälzen, ist keine Option; der Kanton darf seine Hausaufgaben nicht auf dem Buckel der Gemeinden erledigen. Die aktuellen Geschehnisse - insbesondere im Euro-Raum - zeigen eindrücklich auf, wohin eine Schuldenwirtschaft führt. Auch wir dürfen den Staat nicht mit der Kreditkarte unserer Kinder finanzieren. Denn wer auf Pump lebt, verspielt eine sichere Zukunft - auf Kosten unserer Nachkommen.

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Energiefördererprogramm der Regierung unterstützen und nachahmen
  26. Januar 2012
Autor: Bruno Dudli  

Der Kanton St. Gallen fördert seit dem Jahr 2008 fünf energetisch wirksame Massnahmen in den Bereichen Gebäude und erneuerbare Energien. Nun soll das Förderprogramm um drei Massnahmen erweitert werden. Mit einem neuen Sonderkredit hat die Regierung die finanzielle Grundlage für das neue Energieförderungsprogramm 2013 bis 2017 beschlossen. Es ist zu hoffen, dass der Kantonsrat diesem Sonderkredit in der Aprilsession zustimmen wird.

Die durch das Energieförderprogramm zusätzlich ausgelösten Investitionen sind wichtig für das regionale Bau- und Installationsgewerbe. Zudem kann die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten verringert werden.

Die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich wie auch die geplante Verdoppelung der Produktion erneuerbarer Energien aus Holz/Biomasse, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie innerhalb 15 Jahren ist zu begrüssen. Denn eine unserer grössten Herausforderungen ist die Sicherstellung einer unabhängigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Energieversorgung. Dies soll durch eine prompte und konsequente Umsetzung erneuerbarer und gleichermassen wirt¬schaft¬licher und sicherer Energieformen erfolgen. Problematische Energieträger müssen liquidiert werden.

Die Kantonsregierung ist sich dessen bewusst und verdient Unterstützung wie auch Nachahmung.

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