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Schlager-Party der SVP Ortspartei Jonschwil-Schwarzenbach
  Oktober 2012
Letzter Unterhaltungsabend im Adlersaal Jonschwil  
Autor: Bruno Näf  

Im legendären Adlersaal an der Poststrasse in Jonschwil befindet sich seit einigen Jahren das Clublokal vom Kroatischen Club Jonschwil. Da die Liegenschaft verkauft und ab kommendem Jahr vom neuen Besitzer für gewerbliche Zwecke benützt wird, wird im traditionellen Adlersaal am Freitag, 26. Oktober 2012 ein letzter Unterhaltungsabend stattfinden.

Geschichte von der Wirtschaft zum Adler
Bereits im Jahr 1908 eröffnete Karl Ammann, Sohn von Meinrad Ammann, in diesem Haus, welches er von Sekretär Jakob Weibel (später Gemeindeammann) käuflich erworben hatte, die Wirtschaft zum Adler. Recherchen von Chronist Paul Gämperli haben ergeben, dass die Liegenschaft „Adler“ ursprünglich als Wohnhaus durch Sekretär Weibel im Jahre 1903 gebaut wurde. Somit hat Karl Ammann aus dem Wohnhaus ein Restaurant eingerichtet. Zwei Jahre später hat er dann den Anbau (Lebensmittelhandlung Konsum) erstellt.

Offenbar war zu dieser Zeit in Sachen Gastronomie Hochkonjunktur in der Gemeinde Jonschwil. Im Jahre 1906 wurde das Restaurant Rose in Schwarzenbach (später Stickerei Furrer) gebaut. Im Jahre 1907 durch Herrn Sprenger das Restaurant Hirschen in Jonschwil und im Jahre 1908 das Wirtshaus zum Adler in Jonschwil. Der „Adler“ wurde schliesslich als „Kaufhaus u. Gasthof zum Adler“ betrieben.

Ende einer Tradition
Bekanntlich gab es früher auch in Jonschwil zahlreiche Wirtshäuser. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden im Adlersaal regelmässig Unterhaltungsabende und gesellschaftliche Anlässe mit Theater- und Turneraufführungen auf der kleinen Bühne durchgeführt. Mit der definitiven Schliessung des Adlers und des Kroatischen Clubs wird ein weiterer Teil der gastronomischen Vielfalt der Gemeinde Jonschwil der Vergangenheit angehören.

Schlager-Party am 26. Oktober 2012
Deshalb haben sich die Verantwortlichen vom Kroatischen Club zusammen mit dem Vorstand der SVP Ortspartei Jonschwil-Schwarzenbach entschlossen, am Freitag, 26. Oktober 2012 im „Adlersaal“ einen letzten öffentlichen Unterhaltungsabend mit der Schlagerband „Zaubermond“ aus Vorarlberg durchzuführen. Die Bevölkerung von Jonschwil und Umgebung ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!

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Gewisse Eliten schaden der Schweiz
  29. August 2012
Leserbrief zum Artikel "Die Ergebnisse sind mager" im Tagblatt vom 29.08.12  
Autor: Bruno Dudli  

Der Artikel zum 2010 eingeführten Cassis-de-Dijon-Prinzip bringt es auf den Punkt: "Das Ziel wurde verfehlt. Stattdessen sind wir mit einer schleichenden Qualitätsminderung konfrontiert." Es ist nun also eingetreten, wovor die SVP seinerzeit vergebens warnte: "Mit der einseitigen Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips würde die Schweizer Wirtschaft gegenüber der europäischen Konkurrenz benachteiligt und der Standort Schweiz einmal mehr geschwächt. Die Folgen wären eine Benachteiligung der Schweizer Produktion, tiefere Qualitätsstandards und im Endeffekt auch der Verlust von Arbeitsplätzen."

Abgesehen davon stellt sich die Frage, aus welchen Gründen das Schweizer Parlament auf Druck der seinerzeitigen Volkswirtschaftsministerin mehrheitlich beschloss, das Cassis-de-Dijon-Prinzip nur einseitig einzuführen? So wurde ausländischen Lieferanten der vereinfachte Zugang zum Schweizer Markt gewährt. Ein Gegenrecht für Schweizer Erzeuger, ihre Produkte ebenfalls vereinfacht exportieren zu können, wurde – bewusst oder unbewusst? – verabsäumt. Ganz nach dem Motto: Du darfst mir eine kleben, ich dir aber nicht.

Der Artikel hält einen weiteren Negativeffekt fest: Das neu eingeführten Cassis-de-Dijon-Prinzip bewirkte tendenzielle Qualitätseinbussen, zumal Schweizer Erzeuger zwangsläufig auf die Niedrigstpreise der qualitativ minderwertigen Importware reagieren müssen. Entweder hält man mit der billigen Importware Schritt, indem Qualitätsstandard und Herstellungskosten gesenkt werden, oder man segmentiert seine Produkte neu bewusst im oberen Preissektor.

Dieses offensichtliche Beispiel schlecht verhandelter Verträge mit dem Ausland lässt in mir die Vermutung aufkommen, dass gewisse Eliten die drei hastig gezimmerten Abkommen zur Abgeltungssteuer schlecht konzipiert und miserabel verhandelt haben. Geht es nach dem Willen dieser Eliten, soll die Schweiz – als einziges Land der Welt – für fremde Regierungen Steuern eintreiben. Angesichts des einseitig – ausschliesslich zum Vorteil ausländischer Lieferanten –ausgehandelten Cassis-de-Dijon-Prinzips, muss ich davon ausgehen, dass die Schweiz auch bei den Abkommen zur Abgeltungssteuer schlecht verhandelte und sich über den Tisch ziehen liess.

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Zum Gedenken an Theophil Pfister
  08. August 2012
Autor: Bruno Näf  

Kurz nach seinem 70. Geburtstag ist am vergangenen Montag unser Freund Theo Pfister nach tapfer ertragener Krankheit friedlich eingeschlafen. Nebst seinem intensiven Engagement in der Ortspartei Flawil, in der Kreispartei Wil sowie in der Kantonalpartei hat Theo Pfister von 1999 bis 2011 die SVP im Nationalrat vertreten.

Er war im Nationalrat Mitglied der Finanzkommission und der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Zudem präsidierte der Fachlehrer und Informatiker die parlamentarische Gruppe Schweiz-Israel. Nach drei Amtsdauern erklärte er im vergangenen Sommer den Verzicht auf eine erneute Kandidatur.

Obwohl er als Nationalrat viele wichtige Verpflichtungen auf nationaler Ebene wahrnehmen musste, war er bei den politischen Anlässen in unserem Wahlkreis Wil sehr oft präsent. Die interessanten Ausführungen über seine politische Arbeit in Bern und die angeregten Gespräche mit dem erfahrenen Politiker bleiben uns allen in bester Erinnerung.

Der Verstorbene war damit während vielen Jahren einer der wichtigsten Repräsentanten des Wahlkreises Wil sowie unseres Kantons auf Nationaler Ebene. Seine pragmatische Sachbezogenheit, sein fundamentales Wissen und seine bescheidene sympathische Art wurden weit über die Parteigrenzen hinaus gewürdigt und geschätzt.

Wir verlieren mit Theo Pfister einen wichtigen und mutigen Kämpfer für die Anliegen unserer bürgerlichen Politik. Lieber Theo - wir werden Dich stets in bester Erinnerung mittragen. Seiner Ehefrau Anna Pfister und seiner Familie entbieten wir unser aufrichtiges Beileid.

In stiller Trauer
Bruno Näf, Jonschwil

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Michael Götte - am 29. April für Stadt und Land
  4. April 2012
Autor: SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren  

Michael Götte wird sich mit aller Kraft und von ganzem Herzen für eine bürgerliche Politik in unserem Kanton einsetzen. Ihm ist es wichtig, dass jede St.Gallerin und jeder St.Galler frei und selbstverantwortlich denken und handeln kann und die Regierung die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür bietet. Denjenigen, welche unverschuldet in Not geraten, soll geholfen werden. Der Kanton soll auch "schlank" sein und nur so sehr in das Leben seiner Bürgerinnen und Bürger eingreifen, wie es nötig ist.

Der Kanton soll zudem nur so viel ausgeben können, wie er einnimmt, so wie jeder private Haushalt, jede KMU auch. Wenn die SP weiterhin den staatlichen Leistungskatalog für Ihre Klientele ausbauen will, wird dies Schulden verursachen und wir alle büssen dies in Zukunft mit höheren Steuern. Alleinstehende, Doppelverdiener, Familien wie auch Pensionäre werden heute bereits mit hohen Steuern belastet, und genau darum wird sich Michael Götte stark für einen ausgewogenen Staatshaushalt einsetzen.

Michael Götte ist es ein grosses Anliegen, dass unser Kanton zu den wirtschaftlich erfolgreichen Kantonen der Schweiz gehört. Das Gewerbe und die Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und sichern unseren Wohlstand. Darum sind wir alle auf den Erfolg des Wirtschaftsstandortes angewiesen. Steuern und Abgaben dürfen nicht zu einer grösseren Belastung werden, die Bürokratie ist in Grenzen zu halten. Ein gesunder Steuerwettbewerb ist in unser aller Interesse, denn dies garantiert uns Arbeitsplätze in der Ostschweiz!

Ein besonderes Anliegen ist es Michael Götte auch, die Perspektive einer jungen Generation einzubringen. Als junger, mittelständischer Familienvater ist er der festen Überzeugung, dass die Familien der Grundstein für die Gesellschaft sind und ihr Leben daher erleichtert werden soll, zum Beispiel durch steuerliche Berücksichtigung. Den Vorwurf der Linken, Michael Götte sei zu jung für ein Amt als Regierungsrat, ist zu entgegnen "das ändert sich von Tag zu Tag und von Woche zu Woche". Was zählt ist die Erfahrung als Exekutivpolitiker und als Führungspersönlichkeit.

Zudem steht er für eine nachhaltige Umweltpolitik, eine offene, aber auch konsequente Migrationspolitik, eine solide Armee sowie Sicherheit und Ordnung ein. Michael Götte steht für eine tolerante Gesellschaft ein, aber wer sich nicht an die Regeln hält, soll rechtsstaatlich korrekt, aber hart angepackt werden.

Es ist Zeit für eine bürgerliche Regierung im Kanton St.Gallen. Das System, in dem die einen dauernd bezahlen und andere davon profitieren, ist zum Scheitern verurteilt.

Michael Götte wird sich mit seinen Fähigkeiten, seiner politischen Erfahrung in der Exekutive, seiner Erfahrung in der Wirtschaft, seiner Liebe zur Heimat, seiner Leidenschaft für die Politik und meiner Freude am Umgang mit Menschen für St.Gallen und für Sie einsetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Stimme für Michael Götte am 29. April 2012

SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren

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Optimale Rahmenbedingungen schaffen
  16. März 2012
Autor: Bruno Dudli  

Letzten Sonntag wurde das Parlament des Kantons St. Gallen neu bestellt; hingegen der siebte Regierungsratssitz wird erst am 29. April bestimmt. Ich gratuliere allen wieder gewählten als auch allen neu gewählten Ratsmitgliedern zum Wahlerfolg und hoffe auf eine fortschrittliche Legislaturperiode, in welcher die Politik optimale Rahmenbedingungen für engagierte, eigenverantwortliche und zukunftsgerichtete Bürger und Unternehmen schafft. Sowohl das Parlament als auch die Regierung sei ermuntert, Technologien der Zukunft die zustehende Beachtung zu schenken und zu fördern.

In diesen Tagen trifft ein wasserstoffbetriebenes Kehrfahrzeug in St. Gallen ein, welches seit drei Jahren mit zunehmendem Erfolg auf Basels Strassen erprobt wurde. Es geht nun darum, das den Kinderkrankheiten entwachsene Fahrzeug weiter im Alltag zu testen, um die Einsatzerfahrungen zu vertiefen und das Alterungsverhalten der verschiedenen Komponenten zu untersuchen.

Die Schweiz als rohstoffarmes Land darf sich nicht auf wenige - noch bestehende - Erfolgsfaktoren verlassen. Denn nur ein stetes Streben nach neuen, Erfolg versprechenden Produkten und Dienstleistungen ist der Garant für hohe Lebensqualität und wirtschaftliche Stabilität. Das genannte Wasserstoffprojekt ist geradezu prädestiniert, in die Zukunft gerichtete, Erfolg versprechende und zudem die Umwelt schonende Visionen zu investieren. All dies sichert den für unser Land so wichtigen Wissensvorsprung und garantiert zumindest auf mittelfristige Sicht ausreichende Arbeitsplätze sowie Wohlstand. Es ist zu hoffen, dass das neu gewählte Parlament wie auch die Regierung des Kantons St. Gallen engagiert entsprechenden Weitblick walten lässt.

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